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Die Kinder
Kinder sind das Schönste, was wir in unserem Leben erhalten. Wir
nehmen dieses Wunder des Lebens als Selbstverständigkeit hin und erwarten, dass sie gesund und ebenso ohne
Probleme groß werden. Wir Eltern gehen davon aus, dass wir Ihnen alles bieten werden, was sie brauchen, um ein Teil
der Gesellschaft zu werden. Sie
bekommen Nähe, Liebe, Zärtlichkeit und Schutz. Die
tägliche Nahrung, Hygiene, Spiel – Ruhepausen, Aufmerksamkeit. Ihre Talente
werden gefördert und unterstützt. Nicht
zu vergessen, dass die Wünsche unserer Kinder beachtet und erfüllt werden. Als
Eltern macht man sich noch über den Besuch der Schule sehr viele Gedanken, denn
die Schulbildung ist ein wichtiger Baustein für den weiteren Verlauf im Leben
unserer Kinder. Doch
so sehr man auch alles beachtet, es kommt der Augenblick, an dem wir uns die
Frage stellen: Warum ist mein Kind so wie es ist?
Bei manchen Eltern beginnt das schon im Babyalter: Warum
schreit es die ganze Nacht, im Vergleich zu Gleichaltrigen,
die lieb, nett und brav sind und schon längst durchschlafen? Mein
Baby ist doch gut versorgt, es mangelt ihm an nichts!
Bei
Anderen ist es der Kindergarten. Die Kinder rebellieren und weigern sich,
die Regeln einzuhalten, die man ihnen vorgibt. Dann kommt die Schule, die einiges in den Kindern auslöst. Und so gibt
es noch jede menge Beispiele, die wir ausführen könnten. Der
Kernpunkt ist dennoch überall der Gleiche.
Zuallererst ist jeder Mensch ein Individuum und kann mit niemand anderem verglichen
werden, zu keiner Zeit! Das
zweite ist:
<<<<<<<< DIE KINDER SIND DER SPIEGEL DER ELTERN >>>>>>>>>
Aus
eigener Erfahrung weiß ich, dass man alles daran setzt und alle Register zieht,
um das Gegenteil zu beweisen. Will
man etwas zum Positiven hin ändern, ist man bereit, der Sache auf den Grund zu
gehen, denn es gibt keinen anderen Weg, der an dieser Erkenntnis vorbei geht.
Also noch mal:
<<<<<<<< DIE KINDER SIND DER SPIEGEL DER ELTERN >>>>>>>>>
Warum
das so ist, das ist ganz einfach -
Eltern, Erzieher, Großeltern, Bezugspersonen, Lehrer und sogar die Gesellschaft
sind Vorbilder. Wir
alle sind Vorbilder. All das, was wir unseren Kindern vormachen, in unserer
Sprechweise oder durch unsere Handlungen und Taten. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, macht
für die Kinder kaum ein Unterschied. Sie sehen es, sie nehmen es auf
und sie setzen es um. Wir
als Eltern, die sie lieben und respektieren, sind ihre Idole. Als
Idole werden wir ja alles richtig machen, denn wir wissen ja aus Erfahrung, was
richtig und falsch ist. Wenn
wir das nicht wissen, wer dann?
So
sind wir als Eltern verantwortlich für die Taten unserer Kinder. Sind wir
doch der Meinung, dass wir alles richtig machen, so dürfte uns an unseren
Kindern kaum etwas stören.
Aber wie
sieht es aus, wenn wir uns über unsere Kinder beklagen? Sind
wir bereit, im gleichen Augenblick bei uns selbst nachzuschauen? Denn das Kind zeigt uns an seinem Verhalten, wo auch bei uns unser Makel
sitzt.
Das
Kind – unser Kind ist der perfekte Spiegel. An unserem Kind erkennen wir unsere
Stärken und Schwächen. Betrachten
wir diese Zusammenhänge, werden uns einige Dinge klar, die zwar im ersten Moment
schmerzhaft sind, im zweiten jedoch sehr hilfreich sein können, falls wir uns dazu entschließen,
diese Hilfe anzunehmen und ändern, was zu ändern ist.
Fangen
wir also an, unseren Kindern gute Vorbilder zu sein. Wenn wir anfangen, ihnen Grenzen aufzuzeigen, die notwendig
sind, erhalten wir alle eine bessere Gegenwart und daraus dann
wiederum eine Zukunft, nach der wir uns alle so sehr sehnen.
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